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12. Dezember 2016

Werkzeugkasten Freie Software für Schulen

Filed under: book,Deutsch — Schlagwörter: — vg @ 21:44

mids_werkzeugkasten_freie_software.inddDie Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter, die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen und Google Deutschland veröffentlichen seit 2013 in der Reihe „Medien in die Schule“ offene Unterrichtsmaterialien an. Jetzt wird die Reihe um den „Werkzeugkasten Freie Software“ ergänzt. Der wird vorgestellt am:

13.12.2016, 19:00 – 21:30 Uhr
Ort: Generator Hostel Mitte, Oranienburger Straße 65, 10117 Berlin
weitere Informationen zu Programm und Anmeldung hier.

Disclosure: Ich war eingeladen, einige der Texte beizusteuern.

Hier der Werkeugkasten im Volltext als HTML und als PDF.

7. November 2016

„Alone, but not Lonely“ – Otaku reloaded

Filed under: book,English,Public Appearance — Schlagwörter: , , — vg @ 16:04

Otaku_mediamatic-magazine-5-426 years ago, “’I’m alone, but not lonely‘. Japanese Otaku-Kids colonize the Realm of Information and Media“ appeared in the Amsterdam magazine Mediamatic.

One year ago, Paul O’Kane wrote to me, saying he’s an artist, writer, publisher and lecturer in fine arts based in London, and that he has used my essay for many years to inspire his students to start thinking about art, society and technology. Recently, he and two colleagues had started a not-for-profit artist’s publishing company, eeodo, and wanted to print a special edition of my essay. Would I give my permission to do so? Of course, I did.

eeodo: Alone but not LonelyOne month ago, the book arrived, beautifully designed and illustrated by manga artist Kengyuan Qiu, with a preface by Paul O’Kane and a brief introduction by me. It can now be ordered from eeodo for £7.95.

A week from now, the book will be presentend at the

LAUNCH EVENT!

Photograph by Paul Boyling

Photograph by Paul Boyling, taken at MCM Comic Con at the Excel Centre London

Thursday 17th November, 6pm sharp to 8pm
Daiwa Anglo-Japanese Foundation
13/14 Cornwall Terrace (Outer Circle) London NW1 4QP

Paul and I will be speaking briefly, after which Griseldis Kirsch, an expert in modern Japanese culture at SOAS, University of London, will chat with me about the state of otaku and otakulogy. The discussions will be followed by drinks and a book-signing. N.B. Booking required.

A week later, there will be another BOOK EVENT:

Thursday 24th November, 6.30pm to 9pm
Waterstones Tottenham Court Road
19 – 21 Tottenham Court Road, London W1T 1BJ

For this additional event, in Waterstones‘ basement bar, video work by artists Katya Gargi and Shinji Toya will join an ambient otaku soundscape supplied by musician Christopher Smith. The schedule starts with a screening of a 30-minute film by Bong Joon-Ho alluding to the Hikikomori lifestyle, after which artist, writer, lecturer and eeodo founder member Paul O’Kane will discuss the book and field questions with Hayato Fujioka, a specialist in modern Japanese Art History at CSM.

3. April 2013

Aleister Crowley: Tagebuch eines Drogenabhängigen

Filed under: book,Deutsch,translation — Schlagwörter: — vg @ 16:25

Aleister Crowley: Tagebuch eines Narren

Tagebuch eines Narren

Gerade erschien Aleister Crowley, Tagebuch eines Narren im Scipio Verlag, Radolfzell 2013, mit einem Cover von Dan Davis. Es handelt sich um die durchgesehen Fassung meiner Übersetzung von 1990 des Romans von Aleister Crowley, Diary of a Drug Fiend von 1922.

Rezensionen

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Tagebuch eines Drogenabhängigen

Tagebuch eines Drogenabhängigen, deutsche Übersetzung von Volker Grassmuck, a-verbal Verlag, Berlin 1990. Neuauflage 1999. ISBN 978-3-88999-007-5.

Übersetzung von: Aleister Crowley, Diary of a Drug Fiend, 1922. Neuauflagen 1970 und 2004. ISBN 978-1585092451.

Auf The Libri of Aleister Crowley finden sich viele seiner Werke im Volltext.

aleister_crowley

22. Mai 2011

Müll

Filed under: book,Deutsch,text — Schlagwörter: , , — vg @ 18:23

CoverEr lässt einen nicht wieder los. Hat mat erst einmal angefangen, die Welt durch die Brille des Mülls zu sehen, ihn als ständigen Beleiter des Menschen, als die Kehrseite all seines Tuns, kurz den Müll als System zu begreifen, so wie ich es zusammen mit Christian Unverzagt getan habe, vor Urzeiten, anno 1991, der wird überall Belegstücke finden, wo immer er geht und steht, ob in der Stadt, im Internet oder in der Presse.

Nachdem der Mensch sich aufgerichtet und somit beide Hände frei hatte, begann er Dinge wegzuwerfen.

So beginnt Christian seinen Vortgtragstext „Der Mensch und der Müll“. Und so ist es bis heute geblieben. (more…)

12. Oktober 2009

Arbeit 2.0: Abschlussbericht erschienen

A20_Logo_GP_RGB_1096pxEine Untersuchung zu urheberrechtlicher Erwerbsarbeit in fünf Schlüsselbranchen.

Herausgeber: Wolfgang Coy und Volker Grassmuck, Autoren: Valentina Djordjevic; Robert A. Gehring; Volker Grassmuck; Till Kreutzer; Philipp Otto; Matthias Spielkamp, Arbeit 2.0 – Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt – Abschlussbericht, Verlag: edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin, Oktober 2009 (ISBN: 978-3-86004-240-3)

Im Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation legt Arbeit 2.0 zum ersten Mal eine umfassende Darstellung der Arbeitsproblematik in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Digitalzeitalter vor. Den Kern der Untersuchung bilden die Portraits von fünf Schlüsselbranchen: die drei Branchen mit dem größten Marktvolumen: Film, Musik und Games, die neben dem Buchmarkt älteste Branche: Presse, sowie die jüngste: die kreative Internetwirtschaft. Dabei wird die Spezifik der jeweiligen Brache ebenso herausgestellt wie ihre Gemeinsamkeiten. Die urheberrechtlichen Regelungen im Zusammenspiel mit anderen Rechtsgebieten, vor allem dem Vertragsrecht, sind von wesentlicher Bedeutung für alle fünf untersuchten Branchen. Sie werden daher in eigenen Texten behandelt. Auch hier werden verbreitete Vorstellungen und die Intentionen des Gesetzgebers bei den jüngsten Novellierungen an der Urheberrechtswirklichkeit überprüft – mit ernüchternden Ergebnissen.

Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 16|1570 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autoren.

Ferner beinhaltet das Projekt Arbeit 2.0 – Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt folgende Veranstaltungen:

21. Dezember 2002

Geschlossene Gesellschaft

Filed under: book,Deutsch — Schlagwörter: , , , — vg @ 17:25

Geschlossene Gesellschaft

Geschlossene Gesellschaft. Mediale und diskursive Aspekte der "drei Öffnungen" JapansMediale und diskursive Aspekte der „drei Öffnungen“ Japans
Volker Grassmuck

Iudicium Verlag
München 2002
ISBN 3-89129-655-X
458 S., kt.; EUR 49,80

Inhalt und Leseproben auf waste.informatik.hu-berlin.de.

Dreimal sah sich die geschlossene Gesellschaft Japan durch äußere Faktoren geöffnet: durch die schwarzen Schiffe Commodore Perrys, durch die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki und durch das Internet. Das Buch stellt diese Topoi in den Kontext einer Mediengeschichte Japans von den Anfängen der Schrift und des Buchmarktes über Telegraphie und Rundfunk bis zu Videospielen und Internet. Parallel dazu zeichnet es den Wandel im Selbstverständigungsdiskurs über die japanische Nation und das japanische Individuum nach. Von beiden Seiten aus untersucht es den Zusammenhang von Sinnsystemen und Kommunikationsnetzen.

„Die Arbeit öffnet den Blick auf den bekannten blinden Fleck in der historischen Analyse der jüngsten Technologie- und Politikgeschichte.“ (Wolfgang Coy)

7. Januar 2000

Vom Animismus zur Animation

Filed under: book,Deutsch — Schlagwörter: , — vg @ 20:26

AnimCoverVom Animismus zur Animation

Anmerkungen zur Künstlichen Intelligenz

Volker Grassmuck

Sammlung Junius
Hamburg 1988
ISBN 3-88506-404-9

272 Seiten, illustriert, gebunden, mit Lesebändchen
DM 24,80, verramscht, daher wohlfeil in modernen Antiquariaten zu erstehen

Formale Systeme, Mathematik, Sprache, Wissen und das Projekt der Überwindung des Todes durch Technik treffen in der Künstlichen Intelligenz aufeinander, der Wissenschaft, die den Computer dazu bringen will, sich wie ein denkender Mensch zu verhalten.  Der vorliegende Text legt Schnitte durch die konvergierenden Entwicklungen.

Die Informationsgesellschaft führt zu Veränderungen im Diskurs über den Menschen.  Der Autor versucht, darin Muster und Spielregeln ausfindig zu machen, z. B. die Kombinatorik, die Universalität, den Zufall.  Er benutzt dazu Metaphern, wie die vom Menschen als Maschine und die von der Maschine als Mensch.

Letztlich fördert die Auseinandersetzung mit der Selbstmaschinisierung eine Provokation zu Tage.  Wenn wir nicht werden wollen, wie die Zerrbilder unserer selbst, die die Medien und die KI uns vorhalten, müssen wir uns Gedanken über unser Menschsein machen.

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18. Oktober 1998

Das Müll-System

Filed under: book,Deutsch — Schlagwörter: , — vg @ 21:05

Müllsystem_CoverDas Müll-System

Volker Grassmuck & Christian Unverzagt

edition suhrkamp
Frankfurt/M. 1991
ISBN 3-518-11652-5
18,- DM

Abfall ist keine Substanz, sondern ein Verhältnis. Durch die Geschichte hindurch hatten die Menschen sich in einer überwiegend friedfertigen Beziehung mit ihrem ständigen Begleiter eingerichtet. Seit 100 Jahren jedoch hinterläßt jede Generation der nächsten einen wachsenden Berg von Altlasten. Der Abfall fordert, nachdem er einige Metamorphosen durchlaufen hat, die Fallensteller der Kategorien heraus – Gesetzgeber, Chemie-Ingenieure, Materialwissenschaftler, Marktforscher, Polizisten, Semiotiker, Kunstkritiker. Heute sind wir dabei, die gesamte Infrastruktur der Gesellschaft nach den Erfordernissen des Müll-Systems auszurichten. Was dabei rauskommt, ist allerdings – bestenfalls – eine Verdichtung und Verlagerung. Mit jeder Verdichtung wird der Tödlichkeitsgrad des Mülls erhöht, mit jeder Verlagerung ein weiteres Territorium in Altlast verwandelt. Die Zukunft hat bereits begonnen. Ihre Fragestellung lautet nicht mehr eigentlich: wohin mit dem Müll?, sondern: wohin mit uns? Hat der Müll System oder ist das System der Müll?

Volker Grassmuck war damals am Research Center for Advanced Science and Technology an der Universität Tokyo beschäftigt und ist heute am Institut für Informatik und Gesellschaft der Humboldt Universität zu Berlin.

Christian Unverzagt lebte damals in Berlin, dann in Taipei und heute in Heidelberg.

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