vgrass.de the vonderful vorld of virtual v

21. Februar 2012

„Wissenschaft für Alle“, Moskau 5.3.2012

Deutsch-Russisches WissenschaftsjahrWissenschaft für Alle: Wissenschaftsjournalismus: Berufsfelder und Ausbildungswege

Montag, 05.03.2012, 11.00 – 17.30 Uhr
Goethe-Institut Moskau, Leninskij Prospekt 95a
Sprache: Deutsch und Russisch mit Synchronübersetzung

Wie passen die Journalisten komplizierte Sachverhalte aus dem Bereich Wissenschaft an die breite Öffentlichkeit an, welche Formate der Texte/Sendungen benutzen sie dafür in den Druckmedien, im Fernsehen und Internet? Was sind die wichtigsten Marketingstrategien der populärwissenschaftlichen Medien und die neuesten Tendenzen ihrer Entwicklung? Wie wird man eigentlich Wissenschaftsjournalist?

Über diese und andere Fragen werden die deutschen Wissenschaftsjournalisten von der Zeitschrift „Spiegel Wissen“, der Deutschen Welle, der Fernsehsendung „Quark & Co“ (WDR) und weitere Spezialisten gemeinsam mit den russischen Experten vom TV-Sender „Nauka 2.0“ („Wissenschaft 2.0“), der Schule des Wissenschaftsjournalismus (die Zeitschrift „Russkij Reporter“) und der Zeitschrift „New Scientist“ am 5. März im Goethe-Institut Moskau diskutieren.

Das Forum wird von Iwan Zassurskij moderiert.

15. Februar 2012

Sharing: Culture and the Economy in the Internet Age

Aigrain_Sharing_coverPhilippe Aigrain, Sharing: Culture and the Economy in the Internet Age, Amsterdam University Press, Amsterdam 2012, ISBN 9789089643858, Rights http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/

In the past fifteen years, file sharing of digital cultural works between individuals has been at the center of a number of debates on the future of culture itself. To some, sharing constitutes piracy, to be fought against and eradicated. Others see it as unavoidable, and table proposals to compensate for its harmful effects. Meanwhile, little progress has been made towards addressing the real challenges facing culture in a digital world. Sharing starts from a radically different viewpoint, namely that the non-market sharing of digital works is both legitimate and useful. It supports this premise with empirical research, demonstrating that non-market sharing leads to more diversity in the attention given to various works. Taking stock of what we have learnt about the cultural economy in recent years, Sharing sets out the conditions necessary for valuable cultural functions to remain sustainable in this context.

Some reading impressions coming up soon.

(more…)

7. Januar 2012

„Uma exceção ao direito autoral para monetizar o compartilhamento de arquivos“

11_Repensando_Musica_AuditorioO Centro de Estudos do Auditório Ibirapuera de São Paulo publicou dois livros em agosto do ano passado: o primeiro número da Revista Auditório e a edição especial Repensando Música. Leia mais na página do Auditório.

O segundo livro contém meu artigo: „Uma exceção ao direito autoral para monetizar o compartilhamento de arquivos“, tradução de Raquel Setz

6. Dezember 2011

DIGITALIA – Congresso Internacional de Música e Cultura Digital, em Salvador da Bahia, 1-4 fevereiro 2012

O DIGITALIA – Congresso Internacional de Música e Cultura Digital pretende reunir, em Salvador, de 1o a 4 de fevereiro de 2012, diversas iniciativas que relacionam o campo da música às novas tecnologias da informação e da comunicação, notadamente aquelas conformadas pela chamada Cultura Digital. O congresso está articulado sobre três eixos: de pesquisa, de formação e de integração.

O Digitalia é promovido pela comunidade Audiosfera, uma rede social dedicada à relação entre música e cultura digital, tendo como âncora o grupo de pesquisa de mesmo nome, hospedado no Instituto de Humanidades, Artes e Ciências Prof. Milton Santos (IHAC), da Universidade Federal da Bahia.

28. November 2011

Postcolonial Piracy, 2-4 December 2011, Berlin

11-12-02_Postcolonial-Piracy

In the economic South, access to global flows of goods, technology and ideas increasingly occurs through a culture of piracy that sidesteps the global juridical and economic norms set, for instance, by the WTO. To date, academic discourse has addressed such practices of piracy predominantly from three different angles, viewing them either in terms of criminal theft, as expressions of creative freedom, or as acts of anti-capitalist resistance.

Against such overtly ideological readings, this conference promotes a re-orientation that focuses on postcolonial piracy primarily as a strategy of access to global modernity and as a culture that demands to be understood in its own right. Participants will discuss examples from across the globe that show how both everyday and artistic strategies of medial copying and recycling are currently changing legal, economic, social and aesthetic concepts of authorship and originality.

Speakers include Marcus Boon, Adam Haupt, Ramon Lobato, Ravi Sundaram and yours truly.

International Symposium, organised by Prof. Dr. Lars Eckstein and Prof. Dr. Anja Schwarz, Institut für Anglistik und Amerikanistik, Universität Potsdam. Literaturwerkstatt and Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2 – 4 December 2011.

Update: Photographs

11. November 2011

Kreativität und ihre Bezahlung: Vom Marktversagen zu Peer-to-Peer

Volker Grassmuck

Ausarbeitung des Beitrags auf dem Kulturpolitischen Bundeskongress in Forum 10 über „Kulturflatrate & Creative Commons. Neue Bezahlmodelle und die Freiheit der Kunst“, erschienen auf : netz.macht.kultur, 11.11.11.

[UPDATE] Der Text ist abgedruckt in: Vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik, Nummer 200 „Digitale Demokratie“, Heft 4, Dezember 2012, S. 83-89

Kulturellen Ausdruck wird es immer geben. Auch an der Bereitschaft, Künstlerinnen ihr Schaffen zu ermöglichen und sie dafür zu belohnen, fehlt es nicht, ob in Form von Mäzenen oder Markt, Klingelbeuteln oder Rundfunkgebühren, Steuergeldern oder Selbstausbeutung. Eine weitere Konstante scheint die extreme Ungleichverteilung von Aufmerksamkeit und Vergütung zu sein, vom armen Poeten, der nicht weiß, wie er den nächsten Tag überlebt, bis zum Superstar, der nicht weiß, ob er als nächstes eine Yacht oder einen Jet kaufen soll.

In diesem Feld setzt Kulturpolitik Grundwerte: die Grundversorgung mit Meinungsvielfalt, die Sicherung kultureller Vielfalt, die Gewährleistung von kultureller Bildung und rezeptiver und produktiver kultureller Teilhabe, die angemessene Vergütung der Urheber für die Nutzung ihrer Werke.

(more…)

8. Oktober 2011

Vorschlag zum Besseren – die Tauschlizenz

Vorschlag zum Besseren – die Tauschlizenz*

Volker Grassmuck

RFC1 ver. 1.0, 6.10.2011

Ende April stellte der Chaos Computer Club (CCC) ein Vergütungsmodell für Kreative vor, die Kulturwertmark (KWM). Zunächst was mir daran gefällt: Urheber und Publikum werden ins Zentrum des Modells gestellt. Ebenfalls zu begrüßen ist, dass Deutschlands Hacker-Club sich in die Debatte ums Urheberrecht einschaltet. Nicht so gut gefällt mir, dass er das nicht in seiner Kernkompetenz tut, sondern sich auf dünnes Eis begibt. Vor allem hat mich enttäuscht, dass das Papier offensichtlich als Reaktion auf die Kultur-Flatrate formuliert ist, es zu dieser aber nichts zu sagen weiß, als „Komplettüberwachung des Netzes, um korrekte Downloadzahlen … zu ermitteln.“ Genau zu der Frage: Erhebung der Downloadzahlen, hätte ich mir vom CCC kreativere, konstruktivere Beiträge gewünscht.

Tatsächlich unterscheiden sich die Kultur-Flatrate – für die ich den in Brasilien geprägten Namen „Tauschlizenz“ vorziehe – und die KWM im Grundsatz nicht. Beide sehen eine gesetzliche Erlaubnis zum privaten, nichtkommerziellen Tauschen und Mixen vor. Dafür bekommen Urheber und Künstler von allen Breitband-Internet-Nutzern eine Vergütung. Beide Modelle nehmen eine – noch näher zu bestimmende – Vergütungshöhe von monatlich € 5,- an, was einen Gesamtbetrag von € 1,5 Milliarden pro Jahr ergibt.

Wie dieser Topf ausgeschüttet werden soll, darin liegt der größte Unterschied. Üblich ist bei dieser Art von kollektiv verwalteter Umverteilung, dass der individuelle Anteil im Verhältnis stehen soll zur tatsächlichen Nutzung der eigenen Werke. Die wird z.B. über Abspiellisten von Radiostationen und Clubs erhoben. In der digitalen Welt geht das natürlich viel einfacher und genauer. Der CCC lehnt diese Verfahren ab, vor allem, weil man die real-existierenden Urheberkollektive, allen voran die GEMA, tatsächlich nur ablehnen kann. Stattdessen schlägt er vor, den Zahlungspflichtigen ihre € 5,- in Form einer Mikrowährung zurückzugeben. Jede Einzelne kann sie dann an Songs, Podcasts, Fotos usw. verteilen, die ihr gefallen haben.

Ich bin überzeugt, dass eine Auszahlung im Verhältnis zur Popularität dem Gerechtigkeitssinn der allermeisten Kreativen ebenso wie dem des Publikums entspricht, vom Urheberrecht ganz zu schweigen. Die Verwertungsgesellschaften müssen grundlegend reformiert werden. Darin sind sich alle Beteiligten einig. Sie zu ignorieren und – unsehenden Auges – eine neue aufzubauen, wie sich das der CCC vorstellt, ist nicht die Lösung. Ich halte eine individuelle, willkürliche, also nutzungsunabhängige Verteilung des Geldes für unplausibel. Andere sehen das anders. Wir werden nur wissen, ob diese Methode erfüllt, was sie leisten soll, wenn wir sie ausprobieren.

Daher schlage ich am Ende des Textes ein Pilotprojekt vor, in dem es vor allem um die Frage der Verteilungsgerechtigkeit gehen soll. Nach zehn Jahren Debatte über die Legalisierung des Tauschens und die vergeblichen, aber schädlichen Versuche es zu unterdrücken, ist es an der Zeit, das Modell endlich mal praktisch auszuprobieren.

·~~~·

Dieser Text als PDF. Kurzfassung auf Netzpolitik.org. 06:57 Audio auf DRadio Breitband, 22.10.2011:

(more…)

13. September 2011

The Washington Declaration on Intellectual Property and the Public Interest

The multi-stakeholder Global Congress, convened in Washington, DC on 25-27 August 2011, issued The Washington Declaration on Intellectual Property and the Public Interest. A powerful statement for the public welfare purposes, such as education and health, that all legal protection of immaterial creations and inventions serves. Read, discuss and sign the Declaration here. Point to it. Make it come alive in your daily policy work. (more…)

3. August 2011

„Open Content Licensing. From Theory to Practice“ Launched

Filed under: English,text — Schlagwörter: , , , , , — vg @ 14:17

open_content_licensing_smJust off the press: Lucie Guibault, Christina Angelopoulos (eds.), Open Content Licensing. From Theory to Practice, Amsterdam University Press 2011.

Full text download / Table of Content.

„To promote the use of open content licenses, it is important to better understand the theoretical underpinnings of these licenses, as well as to gain insight into the practical advantages and inconveniences of their use. Moreover, given that the most widely used licenses, such as the GPL and the Creative Commons licenses, originate from the United States, it is also important to examine their validity and applicability from a European law perspective. This book assembles chapters written by renowned European scholars on a number of selected issues relating to open content licensing. It offers a comprehensive and objective study of the principles of open content from a European intellectual property law perspective and of their possible implementation in practice. To date, no other in-depth legal analysis has been carried out in Europe on the capacity of the open content licensing model – as a whole – to serve as an enabling factor in the dissemination and use of information.“

The collection goes back to the Academy Colloquium entitled ‘Open Content Licences: New Models for Accessing and Licensing Knowledge’, held in April 2006, organized by the Institute for Information Law of the University of Amsterdam, in conjunction with Creative Commons Netherlands. Three additional chapters are adapted from studies carried out in recent years for Creative Commons Netherlands and made possible thanks to a subsidy from the Dutch Ministry of Education, Culture and Science.

It includes contributions by Gerald Spindler, Séverine Dusollier, Till Kreutzer and Mireille van Eechoud. My essay is entitled „Towards a New Social Contract: Free-Licensing into the Knowledge Commons.“ A significantly extended version will be published shortly.

14. Juni 2011

Konferenz Zukünftiges Internet, 5. und 6. Juli 2011, Berlin

Filed under: Deutsch,News,Public Appearance — Schlagwörter: , , , , — vg @ 16:28

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lädt zur Konferenz Zukünftiges Internet. Themen sind: Das Internet als öffentlicher Raum, Technische Grenzen und Herausforderungen des Internet, Das Internet als kritische Infrastruktur und Die Metaregeln für die Informationsgesellschaft. Mit dabei sind Wolfgang Hoffmann-Riem, Jürgen Mittelstraß, Hannes Federrath, Anja Feldmann, Marit Hansen, Armin Grunwald, Michael Hange, Nikolaus Forgo, Till Jaeger, Annette Mühlberg und Thomas Hoeren. Unter den Metaregeln werde ich zum Thema Verfassungsrecht und Informationsgerechtigkeit mitdiskutieren.

« Newer PostsOlder Posts »

Powered by WordPress