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4. Februar 2011

re-mi-x-erogra-philist-er-kenntnisse

Filed under: Deutsch,text — Schlagwörter: , , , , , — vg @ 18:35

re-mi-x-erogra-philist-er-kenntnisse

Zu Kunst und Recht der Re-Kreativität (März 2009)
Volker Grassmuck

erschienen in: Odin Kroeger, Günther Friesinger, Paul Lohberger und Eberhard Ortland, Hg., Geistiges Eigentum und Originalität: Zur Politik der Wissens- und Kulturproduktion, pp. 199-213, Wien: Turia + Kant, 2011.

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8. Dezember 2010

Richard Stallman on the Sharing Licence in Brazil

Filed under: English,Português — Schlagwörter: , , , , , — vg @ 15:03

Richard Stallman today published an Open Letter to Brazil’s President Elect Dilma Rousseff and the Citizens of Brazil. The founder of the GNU project and the Free Software Foundation congratulates Brazil on its readiness to introduce the freedom to file-share into copyright law. He proposes improvements to ensure that the levy goes to authors and artists rather than to companies and to avoid favoring superstars. He also suggests a mechanism for incentivizing foreign artists to work for the adoption of the Sharing Licence in their own country.

The Open Letter is published on Richard’s website in English and in Portuguese (translated by Pablo Hess, with support by Alexandre Oliva). Also see the campaign website for the Sharing Licence and sign the petition to ensure that the „momentous improvement” of the freedom to share in copyright law will actually happen.

17. Oktober 2009

Tux on the fly

Filed under: Diary,English,photo — Schlagwörter: — vg @ 17:39

IMG_1201Shortly before my KLM 747 landed in São Paulo yesterday the in-flight entertainment system crashed. And re-booted. And up comes not what you would have expected but a friendly Tux. No Flying-Bluescreen but free software above the skies.

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25. Februar 2002

Wissenskommunismus und Wissenskapitalismus

 

Wissenskommunismus und Wissenskapitalismus

Volker Grassmuck

vorgetragen auf dem Symposium „Der Karlsruher Ansatz
der integrierten Wissensforschung“, Uni Karlsruhe, 22.-23.2.02
 

Ich möchte Sie bitten, sich eine gewaltige mähdrescherartige Maschine vorzustellen , die sich in den Regenwald hineinfrißt. Die Bäume, die sie vorne frißt, kommen hinten als Bretter heraus. Frißt sie dabei auch Waldfrüchte, kommen hinten Gläser mit Ananasmarmelade heraus. Frißt sie pharmakologische Pflanzen, kommen hinten Patente heraus.

Die Bewohner des Regenwalds mögen um die Wirkraft dieser Pflanzen seit Generationen gewußt haben, jetzt ist es „geistiges Eigentum“ eines multinationalen Pharmakonzerns. Der sagt: 1. Die spielen nicht nach unseren Regeln, sie hätten ihr Wissen halt selber patentieren müssen.(1) 2. Wir haben das primitive, vorwissenschaftliche Rohwissen angereichert mit 2000 Jahren Wissenschaft, Technologie und Industrie. Einen Segen, den vorher nur ein paar Eingeborene kannten, bringen wir der ganzen Menschheit ­ gegen einen entsprechenden Obolus, versteht sich. Weshalb die Locals in dem, was die Maschine von ihrem Land übriggelassen hat 1. ihre Heilkräuter nicht mehr anbauen dürfen, ohne Lizenzgebühren zu zahlen, und 2. ihre Kräuter nicht mehr auf dem Markt verkaufen können, ohne sich der „Produktpiraterie“ schuldig zu machen. (more…)

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