vgrass.de the vonderful vorld of virtual v

9. September 2011

Demonstration “Freiheit statt Angst” 2011 in Berlin [Update]

Filed under: Call for Action,Deutsch,News,photo — Schlagwörter: , , , — vg @ 15:14

FsA_Header-Blog

Ein breites gesellschaftliches Bündnis ruft zur Demonstration für Freiheitsrechte, für einen modernen Datenschutz und für ein freies Internet auf.

  • Termin: 10. September 2011
  • Auftakt: 13 Uhr, Pariser Platz am Brandenburger Tor
  • Kundgebung: 14 Uhr, Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz

Unterschreibe die Online-Petition gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung! Bis Mittwoch, 14. September, müssen die nötigen 50.000 Mitzeichner zusammenkommen.

IMG_1681 (more…)

3. August 2011

Urheberrechtsrepression

Filed under: English,News — Schlagwörter: — vg @ 12:31

7. Juni 2011

netz.macht.kultur, Berlin, 9.-10.6.2011 [Update]

Logo_nmk

Die Kulturpolitische Gesellschaft und die Bundeszentrale für politische Bildung laden am 9. und 10. Juni zum 6. Kulturpolitischen Bundeskongress ins Hotel Aquino Tagungszentrum, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin-Mitte. Das Programm bietet unter anderem folgende Highlights: (more…)

26. Mai 2011

@eG8: The Internet is already civilized, thank you

eG8„Despite the huge PR campaign surrounding the “eG8 forum”, citizens and civil society must hold their ground to reclaim a free Internet and its social and democratic values. A club of corporation CEOs (Publicis, Facebook, Orange, Google) is going to Deauville, pretending to carry the message of the Internet to the heads of States. There is one answer to this take-over: the Internet is ours!“ (via La Quadrature du Net)

Leading um to the G8’s Internet summit hosted by Sarkozy, Facebook billionaire Mark Zuckerberg, Google’s Elder Statesman Eric Schmidt, Groupon’s Andrew Mason, NewsCorp’s Rupert Murdoch, Ebay’s John Donahoe and others from the IT sector met to fomulate their wishlist to the Heads of State. We need to let them know what we want.

Join the Call for Creative Action!

Addendum 31.5.11

(more…)

10. Mai 2011

Vom Kopf auf die Füße. Für eine Kulturwende

Folgender Artikel erschien in Schwerpunkt Musik & Internet der Zeitschrift Melodie & Rhythmus, Heft 3/2011 und wird hier mit der freundlichen Genehmigung des Herausgebers wiedergegeben.

In der Debatte um Kultur wedelt der Schwanz mit dem Hund. Das Recht der Urheber dient den Verwertern. Wenn die Politik von Kunst redet, meint sie Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Der Widerspruch zwischen den massenmedialen Strukturen des 20. Jahrhunderts und der Peer-to-Peer-Vernetzung des 21. wird immer größer. Die Energiewende macht hoffen, dass ein Umdenken auch hier möglich ist.

(more…)

29. Dezember 2010

Open Letter by the Brazilian civil society to President-elect Roussef and Minister of Culture Ana Buarque de Hollanda

Letter of civil society representatives to President Roussef and Minister of Culture Ana Buarque de Hollanda, 28 December 2010

(English translation of the Carta de representantes da sociedade civil à Presidente Dilma Roussef e à Ministra da Cultura Ana Buarque de Hollanda)

We, the undersigned individuals and organizations from civil society, in this letter express expectations and tasks for the formulation of public policies for culture, giving a warm welcome to Minister Ana de Hollanda, the first woman to hold the position.

We write in order to cooperate with your administration that is about to begin, as we have done over the past eight years with the Ministry of Culture, assured that President Dilma Rousseff wishes that the policies and guidance that have earned the Ministry relevance, prominence and broad support from civil society, be continued and expanded.

(more…)

30. November 2009

Die Kultur-Flatrate ist alternativlos, umsetzbar und gerecht

(in gekürzter Fassung erschienen in der Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft, 7/2009, 17.12.2009)

Die Kultur-Flatrate (KF) ist alternativlos, weil die von ihren Gegnern vorgebrachten Alternativen keine sind. Extremistische Modelle wie die in Frankreich vorgeschlagene digitale Todesstrafe für Tauschbörsennutzer sind nicht akzeptabel. Eine Gesellschaft, die ihre gesamte Informations- und Kommunikationsinfrastruktur auf das Internet abstellt, kann ihren Mitgliedern nicht ein Jahr lang Hausverbot erteilen. Repression führt einzig zur Verlagerung in geschlossene Tauschbörsen und zu File-Hostern und zur Entwicklung neuer Technologien, die die nächste Eskalationsrunde einläuten. Die Kosten für die Repression trägt die Gesellschaft, nicht zuletzt, wie Lawrence Lessig betont, durch die Kriminalisierung einer ganzen Generation unserer Kinder. Profiteure sind Anwälte, Ermittlungsunternehmen und Technologiefirmen. Die Urheber gewinnen dabei gar nichts.

(more…)

9. Oktober 2009

Vortrag auf dem Internet Summit Austria 2009

Am 29. September lud der österreichische ISP-Verband ISPA zum Internet Summit ein. Die ganze Veranstaltung wurde in Fernsehqualität aufgezeichnet und ist nun auf YouTube nachzusehen. Hier mein Vortrag, der sich um Netzneutralität, Deep Packet Inspection, Internet-Filterung, Urheberrechte im Netz und natürlich um die Kultur-Flatrate drehte.

Teil I, II, III, IV, V, VI, VII, Diskussion Teil I, II.

11. August 2009

Nichts weniger als die logische Konsequenz des Internet

[folgender Text ist erschienen in „Politik und Kultur“ Nr.05/09 • September/Oktober 2009, der Zeitung des Deutschen Kulturrates]

Seit zehn Jahren gibt es Tauschbörsen. Wie aktuelle Untersuchungen gezeigt haben, nutzt etwa die Hälfte der Internet-Bevölkerung sie. Ebenso lange gibt es eine internationale Debatte über die Kultur-Flatrate. Vor dem Hintergrund verblüfft die Konfusion, die in der deutschen Diskussion vorherrscht. So wurde Bundesjustizministerin Zypries Ende Mai in der Presse mit der Äußerung zitiert, eine Kultur-Flatrate hieße, dass alles, was auf dem Markt ist, umsonst aus dem Internet heruntergeladen werden könne, ohne dass die Rechteinhaber die Nutzung beeinflussen oder verhindern könnten. Das beschreibt aber nicht etwa die Folge der Kultur-Flatrate, sondern den status quo, auf den sie mit einem Vergütungsmodell antwortet.

Der FDP-Kulturexperten Hans-Joachim Otto singt unbeirrt das alte Lied vom Kultursozialismus. Damit ist er nicht einmal auf der Höhe der Industrie, für die er zu sprechen glaubt. Die ist längst zu ihrer eigenen Art von Pauschalmodellen übergegangen. ISPs in verschiednen europäischen Ländern bieten ihren Kunden Zugriff auf mehrere Millionen Musiktitel zu einem Preis von 5 bis 10 Euro im Monat. Die Dateien sind Windows DRM gekapselt, das eine Verbreitung verhindern soll und zuklappt, sobald ein Kunde das Abo beendet. Das bekannteste Angebot dieser Art ist  Nokias „Comes with Music“. Käufer bestimmter Handy-Modelle können ein Jahr lang sämtliche Titel der vier Majors herunterladen. Die Kosten sind für den Kunden unsichtbar im Preis des Telefons enthalten. Es geht längst nicht mehr um das Ob der Flatrate, sondern um das Wie und Zu-wessen-Gunsten.

(more…)

25. Februar 2002

Wissenskommunismus und Wissenskapitalismus

 

Wissenskommunismus und Wissenskapitalismus

Volker Grassmuck

vorgetragen auf dem Symposium „Der Karlsruher Ansatz
der integrierten Wissensforschung“, Uni Karlsruhe, 22.-23.2.02
 

Ich möchte Sie bitten, sich eine gewaltige mähdrescherartige Maschine vorzustellen , die sich in den Regenwald hineinfrißt. Die Bäume, die sie vorne frißt, kommen hinten als Bretter heraus. Frißt sie dabei auch Waldfrüchte, kommen hinten Gläser mit Ananasmarmelade heraus. Frißt sie pharmakologische Pflanzen, kommen hinten Patente heraus.

Die Bewohner des Regenwalds mögen um die Wirkraft dieser Pflanzen seit Generationen gewußt haben, jetzt ist es „geistiges Eigentum“ eines multinationalen Pharmakonzerns. Der sagt: 1. Die spielen nicht nach unseren Regeln, sie hätten ihr Wissen halt selber patentieren müssen.(1) 2. Wir haben das primitive, vorwissenschaftliche Rohwissen angereichert mit 2000 Jahren Wissenschaft, Technologie und Industrie. Einen Segen, den vorher nur ein paar Eingeborene kannten, bringen wir der ganzen Menschheit ­ gegen einen entsprechenden Obolus, versteht sich. Weshalb die Locals in dem, was die Maschine von ihrem Land übriggelassen hat 1. ihre Heilkräuter nicht mehr anbauen dürfen, ohne Lizenzgebühren zu zahlen, und 2. ihre Kräuter nicht mehr auf dem Markt verkaufen können, ohne sich der „Produktpiraterie“ schuldig zu machen. (more…)

« Newer Posts

Powered by WordPress