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20. Mai 2013

Hyperkult XXII: Standards, Normen, Protokolle, 4.-6. Juli 2013

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Die 22. Hyperkult steht vor der Tür. Dieses Mal zum Thema “Standards, Normen, Protokolle”. Welche Rolle spielen Standards, Normen und Protokolle für die Strukturbildung der Nächsten Gesellschaft? Sind Protokolle nicht vielleicht doch ihre wichtigsten Medien, und der lange Marsch durch die Institutionen müsste heute durch die Normungskommissionen verlaufen? Welche Bedeutung haben das W3C, welche die ICANN, die WIPO? Wo, bitteschön, scheint denn eine neue Anarchie auf, die alle diese verknöcherten Regularien, wenigstens für kurze Zeit, zum Teufel schickte?

Mit Vorträgen unter anderem von Claus Pias: Protokollfragen, Ned Rossiter: Logistical Worlds: Command and Control, Exodus and Invention, Rolf Großmann: MIDI-Geschichte(n), Andrea Knaut: Normindividualität, Jens-Martin Loebel: “Mühlendamm Schleuse, bitte kommen!” Die Geschichte der Vollzugsordnung für den Funkdienst als soziales Protokoll, Agata Królikowski: Standardisierte Überwachung und Wolfgang Coy: “Was die technische Welt im Innersten zusammen hält”.

HYPERKULT XXII
Standards, Normen, Protokolle

4.-6. Juli 2013

Centre for Digital Cultures
Medien- und Informationszentrum und
Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien der
Leuphana Universität Lüneburg

“Alte Post” in der Sülztorstr. 21-25
21335 Lüneburg

22. Oktober 2012

Symposion “Verantwortung übernehmen. Mitten in der Turing-Galaxis, 2.-3.11.12 Berlin

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Verantwortung übernehmen
Mitten in der Turing-Galaxis

Symposion des Fachbereichs »Informatik und Gesellschaft« der GI

2. – 3.11.2012
Malzfabrik Berlin
Bessemerstraße 2-14
Berlin-Südkreuz

Informatiksysteme sind keine rein technischen, sie müssen in ihren gesellschaftlichen Kontexten geplant, entworfen und konstruiert werden. Es liegt in der Verantwortung der Informatik, sich mit den Zielen, Wirkungen und Folgen der von ihr gebauten Systeme auseinander zu setzen. Das gilt insbesondere im Hinblick auf die technisierte Gesellschaft in der »Turing-Galaxis«.

Der Fachbereich »Informatik und Gesellschaft« lädt Sie am 2. und 3. November zu einem zweitägigen Symposion ein, um über gesellschaftliche Dimensionen von Informatiksystemen und ihre Bedeutung für die Disziplin Informatik zu sprechen.

24. September 2012

Cultures and Ethics of Sharing

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Cultures and Ethics of Sharing

Cultures and Ethics of Sharing

Wolfgang Sützl, Felix Stalder, Ronald Maier, Theo Hug (Eds.): Cultures and Ethics of Sharing / Kulturen und Ethiken des Teilens
2012, innsbruck university pressiup ISBN 978-3-902811-74-5 • Download the book here.

This is a volume of essays about sharing. Few people could have predicted that practices of sharing would gain such prominence in contemporary society. It is, arguably, one of the most unexpected developments of the early 21st century. Surprising, but not inexplicable. Over the last decade, numerous developments have taken place that created conditions under which new practices could flourish and the roles of sociability and sharing are being re-examined. For example, the very idea of man and woman as homo economicus, that is creatures that will naturally gravitate towards the pursuit of narrow self-interest and, thus, the need of society to organize itself as to make productive use of this supposed essential characteristic, has been called into question with renewed vigor.

With contributions – half in English, half in German – by Manuela Farinosi, Manfred Faßler, Leopoldina Fortunati, Michael Funk, Doreen Hartmann, Andrea Hemetsberger, Aletta Hinsken, Tobias Hölterhof, Nicholas A. John, Magnus Lawrie, Claudia Paganini, Julia Rone, Klaus Rummler, Katherine Sarikakis, Hans-Martin Schönherr-Mann, Sebastian Sevignani, Alexander Unger and Karsten D. Wolf.

My own contribution – “The Sharing Turn. Why we are generally nice and have a good chance to cooperate our way out of the mess we have gotten ourselves into” – will come online shortly.

25. März 2012

Frohe Botschaft aus Lüneburg

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Europa fördert Leuphana

Europa fördert Leuphana

Seit einer Woche ist es amtlich: Grundversorgung 2.0, ein weiteres Digitale Medien Projekt am Innovations-Inkubator der Leuphana Universität Lüneburg, ist bewilligt. Am 14. März erteilte eine Strukturkommission des Landes Niedersachsen ihren Segen für die Vergabe der Mittel, die im Wesentlichen aus dem Europäischer Fonds für regionale Entwicklung stammen. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird untersuchen, wie eine Grundversorgung mit Bewegtbildern im digitalen Zeitalter aussehen kann. Projektleiter sind Claus Pias, Timon Beyes und ich. Näheres dazu in Kürze.

Ebenfalls bewilligt wurde das benachbarte Projekt „Hybrid Publishing“. Beide beginnen im Mai und laufen über drei Jahre. Bereits angelaufen sind die Digitalen Medien Projekte Moving Image Lab, Segmented Media Offerings und das Post-Media Lab.

24. Mai 2011

Re-Touching McLuhan – The Medium is the Massage, 27–29 May 2011, Berlin

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Re-Touching McLuhan – The Medium is the Massage. Marshall McLuhan Centennial Weekend, 27–29 May 2011. Conference, screening, installation, performance. Embassy of Canada / Marshall McLuhan Salon, Leipziger Platz 17, Berlin.

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The international conference Re-Touching McLuhan: The Medium is the Massage chaired by Dieter Daniels and moderated by Christopher Salter, sees leading international media and digital culture researchers Richard Cavell, Martina Leeker, Claus Pias, Dieter Daniels, Katja Kwastek, Michael Darroch, Janine Marchessault and Lorenz Engell explore McLuhan’s unique take on tactile and multi-sensory media expressed by the media philosopher’s unintentionally published blurring of the words message and massage.

All events are FREE and open to the public, but spaces are limited so please RSVP at rsvp@mcluhan2011.eu.

7. Januar 2000

Vom Animismus zur Animation

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AnimCoverVom Animismus zur Animation

Anmerkungen zur Künstlichen Intelligenz

Volker Grassmuck

Sammlung Junius
Hamburg 1988
ISBN 3-88506-404-9

272 Seiten, illustriert, gebunden, mit Lesebändchen
DM 24,80, verramscht, daher wohlfeil in modernen Antiquariaten zu erstehen

Formale Systeme, Mathematik, Sprache, Wissen und das Projekt der Überwindung des Todes durch Technik treffen in der Künstlichen Intelligenz aufeinander, der Wissenschaft, die den Computer dazu bringen will, sich wie ein denkender Mensch zu verhalten.  Der vorliegende Text legt Schnitte durch die konvergierenden Entwicklungen.

Die Informationsgesellschaft führt zu Veränderungen im Diskurs über den Menschen.  Der Autor versucht, darin Muster und Spielregeln ausfindig zu machen, z. B. die Kombinatorik, die Universalität, den Zufall.  Er benutzt dazu Metaphern, wie die vom Menschen als Maschine und die von der Maschine als Mensch.

Letztlich fördert die Auseinandersetzung mit der Selbstmaschinisierung eine Provokation zu Tage.  Wenn wir nicht werden wollen, wie die Zerrbilder unserer selbst, die die Medien und die KI uns vorhalten, müssen wir uns Gedanken über unser Menschsein machen.

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