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11. März 2012

Die Kirschblüte und der (Atom-)Müll

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Zum Gedenken an den ersten Jahrestag von Fukushima hier ein Radiobeitrag aus dem Jahr 1993. Mit besonderem Dank an Gehard Hackner, für die Reise nach Aomori damals und dafür, dass er mich an dieses gemeinsame Projekt erinnert hat.

Die Kirschblüte und der Müll, SFB3, 1993 (MP3, 58:46)

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22. Mai 2011

Müll

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CoverEr lässt einen nicht wieder los. Hat mat erst einmal angefangen, die Welt durch die Brille des Mülls zu sehen, ihn als ständigen Beleiter des Menschen, als die Kehrseite all seines Tuns, kurz den Müll als System zu begreifen, so wie ich es zusammen mit Christian Unverzagt getan habe, vor Urzeiten, anno 1991, der wird überall Belegstücke finden, wo immer er geht und steht, ob in der Stadt, im Internet oder in der Presse.

Nachdem der Mensch sich aufgerichtet und somit beide Hände frei hatte, begann er Dinge wegzuwerfen.

So beginnt Christian seinen Vortgtragstext “Der Mensch und der Müll”. Und so ist es bis heute geblieben. (weiterlesen…)

31. Oktober 2009

ATM

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ATM at USP LesteGot my account today at the bank at the USP Leste campus. After which I wanted to withdraw some cash from my German bank account. But it turned out that others had been there first.

18. Oktober 1998

Das Müll-System

Abgelegt unter: Deutsch, book — Tags:, — vg @ 21:05

Müllsystem_CoverDas Müll-System

Volker Grassmuck & Christian Unverzagt

edition suhrkamp
Frankfurt/M. 1991
ISBN 3-518-11652-5
18,- DM

Abfall ist keine Substanz, sondern ein Verhältnis. Durch die Geschichte hindurch hatten die Menschen sich in einer überwiegend friedfertigen Beziehung mit ihrem ständigen Begleiter eingerichtet. Seit 100 Jahren jedoch hinterläßt jede Generation der nächsten einen wachsenden Berg von Altlasten. Der Abfall fordert, nachdem er einige Metamorphosen durchlaufen hat, die Fallensteller der Kategorien heraus – Gesetzgeber, Chemie-Ingenieure, Materialwissenschaftler, Marktforscher, Polizisten, Semiotiker, Kunstkritiker. Heute sind wir dabei, die gesamte Infrastruktur der Gesellschaft nach den Erfordernissen des Müll-Systems auszurichten. Was dabei rauskommt, ist allerdings – bestenfalls – eine Verdichtung und Verlagerung. Mit jeder Verdichtung wird der Tödlichkeitsgrad des Mülls erhöht, mit jeder Verlagerung ein weiteres Territorium in Altlast verwandelt. Die Zukunft hat bereits begonnen. Ihre Fragestellung lautet nicht mehr eigentlich: wohin mit dem Müll?, sondern: wohin mit uns? Hat der Müll System oder ist das System der Müll?

Volker Grassmuck war damals am Research Center for Advanced Science and Technology an der Universität Tokyo beschäftigt und ist heute am Institut für Informatik und Gesellschaft der Humboldt Universität zu Berlin.

Christian Unverzagt lebte damals in Berlin, dann in Taipei und heute in Heidelberg.

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